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Archiv für den Monat März 2014

Donauwelle / Schneewittchenkuchen

Na, bei wem werden da Kindheitserinnerungen wach? Also bei mir schon. 🙂 Am Wochenende habe ich auf Wunsch meiner lieben Oma eine Donauwelle gebacken. Einigen auch bekannt als „Schneewittchenkuchen“. Ich muss dazusagen, die Donauwelle hab ich bisher noch nicht selbst gemacht. Aber ich finde, sie ist recht gut gelungen. Auch wenn ich der Meinung bin, das ich nächstes mal eine Ausbildung als Fließenlegerin machen sollte um die „Spachtelmasse“ (Buttercreme) gleichmäßig aufzutragen. Das war für mich die einzige „Schwierigkeit“. Aber dafür hab ich auch bei anderen Kuchen kein Talent. Teig o.ä. gleichmäßig auftragen. Aber letztendlich ist es doch halbwegs gut gelungen.

20140301_161539_resizedSo genug gequatscht, auf zum Rezept, das ich mal wieder von Chefkoch habe:

Teig:

3 Eier (Größe M darf es schon sein)
175g Zucker
175ml Milch
175ml Öl
350g Mehl
1 EL Milch
1 EL Kakaopulver (ECHTER Kakao, keine Kabamischung!)
3 TL Backpulver (gestrichen am besten)
2 Gläser Sauerkirschen (mit einem wird es meiner Meinung nach ein wenig zu trocken)

Creme:

1 Pck Vanillepuddingpulver
400ml Milch (mein Päckchen hatte 500ml Angabe, habe trotzdem 400 genommen)
2 EL Zucker
250g Butter (200 tun es aber auch, wird mit 250g eine große Masse)

Glasur:

200g Zartbitterschokolade (vorzugsweise Kuvertüre)
2 EL Nutella (darf ruhig gehäuft sein)
1 EL ÖL (Sonnenblumenöl z.B.)

Ich empfehle, die Butter vor der Zubereitung gut 2-3h vorher aus dem Kühlschrank zu nehmen. Schneidet sie da am besten direkt in Stücke, dann lässt sie sich einfacher verarbeiten. Verwendet habe ich ein Backblech mit den Maßen 39cm x 27cm.

Zubereitung:

Den Pudding nach Anleitung zubereiten und dann sofort in ein Gefäß geben und mit Folie abdecken. Zum Abkühlen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen, nicht in den Kühlschrank geben!

Während der Pudding abkühlt kann man sich dem Teig widmen.

20140301_205027_resized_1Zunächst bestreicht ihr das Backblech mit reichlich Fett (anders haftet bei mir kein Backpapier) und legt Backpapier so darauf, dass es „klebt“. Den Ofen stellt ihr auf 180°C Ober- und Unterhitze.

Nun die Eier mit dem Zucker aufschlagen, das Öl langsam dazugeben. Mehl mit Backpulver in einer separaten Schüssel mischen, langsam zur Eier-Zuckermasse dazu geben. Dabei mit der Milch abwechseln. Also 1-2 Löffel Mehlmischung und ein Schluck Milch abwechselnd zur Masse geben und verrühren.

Nun die Hälfte des Teiges aufs Blech geben, die andere Hälfte mit Kakaopulver und einem Schluck Milch mischen und vorsichtig auf den Teig der bereits im Blech ist, geben. Ja, es ist gewollt, dass sich die Schichten leicht vermischen. 😉

Nun die Kirschen abtropfen lassen. Ich habe (leider) nur ein Glas verwendet, im Rezept steht auch ursprünglich nur 1 Glas. Ich empfehle aber, für alle, die es richtig saftig mögen auf jeden Fall 2 Gläser!

Diese dann vorsichtig auf dem Teig verteilen. Gute 25-30 Min im Backofen backen. Danach gut abkühlen lassen.

Wenn der Kuchen erkaltet ist, den Pudding löffelweise zur Butter geben und beides vermischen, am besten mit einem Handmixer. Wenn der Kuchen noch nicht kalt ist, kann man die fertige Pudding-Buttermasse auch nochmal in den Kühlschrank stellen.

Wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist, die Buttermasse gleichmäßig (versucht es zumindest 🙂 ) auf dem Kuchen verteilen. Das kann schon ein wenig Zeit in Anspruch nehmen wenn man so ungeübt ist wie ich.

Schließlich wieder kalt stellen, ca. 10 Minuten. In der Zwischenzeit die Schokolade klein hacken und überm Wasserbad (am besten Wasser mit Wasserkocher erhitzen, in einen Topf geben, Schüssel drauf und Schoki rein. KEINE Herdplatte anschalten, das Wasser darf nicht weiterkochen!) schmelzen. Nutella und Öl vorsichtig dazugeben und verrühren.

Die Masse auf dem Kuchen gleichmäßig verteilen. Gelingt am besten wenn der Kuchen noch in der Form steht und ihr das Blech leicht nach links und rechts schwenkt, da die Masse recht flüssig ist.

Schließlich wieder in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen. Achtung: Ich empfehle, den Kuchen vor dem Servieren 5-10 min stehen zu lassen, dann ist die Schokolade nicht mehr hart, splittert nicht beim Schneiden. Aber auch noch nicht zu weich, dass sie flüssig ist.

 
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Verfasst von - März 5, 2014 in Kuchen/Dessert, Rezepte

 

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Surftipp: Patric Heizmann „Ich bin dann mal schlank“

Heute mal kein Rezept. Aber dafür ein Surftipp zu einem Comedian. Jaja, ich weiß. Entweder man liebt sie oder man hasst sie. Ehrlich gesagt bin ich letzten Freitag (?) eher zufällig beim Zappen da gelandet. Patric Heizmann lief mit seinem Programm „Ich bin dann mal schlank“ bei RTL. „Wer ist denn das?“ und „Kenn ich nich, mal reinschauen!“ dachte ich mir, als ich beim Sender hängengeblieben bin.

movie-iconAnfangs fand ich ihn nicht sonderlich witzig, aber nach und nach kombinierte er in seinem Programm Witz mit Realität ohne dabei übertrieben zu wirken wie manch anderer Comedian mit seiner „Freundin“… ^^

Worum geht’s? Klar, wie der Titel des Programms schon sagt. Ums schlank werden, sein und bleiben. Witzig verpackt Patric Heizmann Alltagsmythen und klärt auf, dass viele Dinge totaler Unsinn sind und zeigt am Ende auch, das man mit geringem  Aufwand auch zu Hause ein wenig Sport betreiben kann.

Schaut mal rein wenn ihr am Thema „Abnehmen“ interessiert seid. Nein, ich krieg kein Geld für die Werbung (wer möchte darf trotzdem spenden ^^). Ich find’s selbst ganz witzig und interessant. Aktuell (Stand 4.3.14) noch kostenlos auf rtlnow.de verfügbar.

PS: Vielleicht ist ja auch die ein oder andere Idee für diejenigen dabei, die jetzt nach Karneval abnehmen und sogar fasten wollen? 😉

 
 

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Krapfen, Berliner…

Helau, Alaaf, Ahoi heißts auch wieder in den kommenden Tagen. Auch wenn ich persönlich absolut kein Faschings-Fan bin. Früher bin ich gerne mal auf die Umzüge gegangen, einfach nur zum Gucken. Aber nachdem bei den Zügen ja selbst Bonbons zu harten Wurfgeschossen werden können und ich mehrmals eins knapp ans Auge bekommen habe… verzichte ich dankend.

Ich habe aber mal vor in den nächsten Tagen ein paar Berliner, Krapfen.. wie auch immer man sie nennen mag, selbst zu machen. Und zwar nach diesem Rezept.

Da ich keine Fritteuse mehr habe, wird einfach ein normaler Topf mit viel Fett dran glauben müssen. Werde euch auf dem Laufenden halten, wenn sie gelingen.

confetti-icon

 
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Verfasst von - März 2, 2014 in Sonstiges, Vegetarisch

 

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