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Archiv für den Monat Oktober 2013

Selbstgemachte Burger

Wenn ich Lust auf Hamburger habe, bastel ich mir die durchaus gern selbst. Dabei kaufe ich auch gern die fertigen Pattys, weil die immer schön dünn sind. Ja ich weiß, man kann auch selbst Bällchen formen und diese plattdrücken. Aber warum die Mühe machen, wenns die Pattys bereits fertig gibt? 😉

Ich kaufe die im 4er Pack und friere die dann in einer kleinen Schüssel übereinander gelagert ein. Dazwischen lege ich jeweils eine Schicht Backpapier, was ich klein schneide. Das ist nicht nur praktisch, sondern hilft auch dem Single Haushalt nix zu verschwenden und man hat einen Vorrat im Haus. Meist esse ich 2 Pattys, ergo 2 Burger.

20130514_153941_resizedEin großartiges Rezept habe ich nicht. Ich erhitze die Pfanne und währenddessen würze ich die Pattys auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer. Mehr nicht.

Wenn die Pfanne heiß ist, gebe ich Olivenöl dazu, schalte die Pfanne auf mittlere Hitze und brate die Burger 2 min von jeder Seite an. Dann schalte ich auf Stufe 2 meines Ofens und lasse die Burger noch 2-3 min braten, so dass sie durchbraten aber nicht trocken werden.

Schließlich schneide ich die Burgerbrötchen auf (gibts auch im 4er Pack und auch diese lassen sich wie Toast prima einfrieren) und gebe das Fleisch auf die Unterseite. Wer mag kann die Hälften mit der Innenseite noch kurz in die Pfanne (vorzugsweise Grillpfanne) drücken, gibt noch mal extra Aroma.

Und obendrauf gibt es bei mir meist Scheiblettenkäse, einen kleinen Klecks Ketchup, ein Salatblatt (meist Eisberg) sowie Zwiebelringe und Gewürzgurken in Längsstreifen geschnitten.

Natürlich kann man auch Bacon kurz mit in die Pfanne werfen und ihn anschließend mit auf den Burger legen. Auch Tomaten sind eine gute Idee.

Ich denke, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Als Beilage esse ich gern Pommes. Mal selbst gemacht, aber ja, auch gerne aus dem TK.

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Verfasst von - Oktober 31, 2013 in Fleisch, Rezepte

 

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Maispüree mit Steak

Ein Gericht aus meinem neuen Kochbuch „Einfach Henssler“. Ja ich mag den Koch doch ab und an ganz gerne im TV sehen, weil er nicht so eine langweilige Art hat. Und im neuesten Kochbuch geht es drum, mit wenig Zutaten zu kochen.

Das hab ich gestern auch mal getan. Es gab das Maispüree mit Steak. Da ich denke, dass das Verbreiten der Rezepte 1:1 nicht gewünscht ist, nachfolgend einfach ein paar Stichpunkte zur Zubereitung, wie ich sie im Gedächdnis habe.

Zutaten (für 1 Person heruntergerechnet)

1 Steak
250g Mais (am besten einen Maiskolben nehmen, hatte nur Dosenmais, den empfand ich auch nach dem Kochen noch sehr sehr süß!)
1-2 EL Öl (ich hab meist Olivenöl da)
100ml Sahne
100ml Geflügelbrühe (es tut aber mit Sicherheit auch Gemüsebrühe)
1 Zwiebel

Im Rezept wurde auch noch Rosmarin zusammen mit dem Steak verwendet, da gehe ich bei der Zubereitung drauf ein. Ich hab es weggelassen, weil Rosmarin für mich immer etwas von Tannennadeln hat. 🙂

Pürierstab, Topf, Pfanne, Herd + Backblech, Alufolie

steakmaispüreeZubereitung:

Backofen auf 160 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Zwiebeln fein würfeln und zusammen mit dem Mais (Körner vom Kolben lösen, wenn ein Kolben verwendet wird) im heißen Topf garen. Brühe und Sahne dazugeben, köcheln lassen, bis alles gut einreduziert ist.

Die Fettseite vom Steak (falls vorhanden) vorsichtig einschneiden. Pfanne heiß werden lassen, in der Zwischenzeit das Steak von beiden Seiten salzen und pfeffern. Das Öl erst in die Pfanne geben, wenn die Pfanne richtig heiß ist und dann sofort auf mittlere Hitze drehen (das Öl verbrennt sonst). Dann sofort das Steak in die Pfanne geben. Jetzt 2 Min von jeder Seite braten, dabei liegen lassen, nicht anheben oder so.

In der Zwischenzeit ein wenig Alufolie auf das Backblech geben, da kommt nach der Bratzeit das Steak drauf und schließlich für 6-7 Minuten in den Ofen. Hier wird im Rezept noch Rosmarin verwendet. Dieser wird einfach über das Steak gelegt bzw. die einzelnen Nadeln drübergelegt.

Währenddessen köchelt das Püree vor sich hin und das Steak gart noch gut, so dass es am Ende schön medium ist. Wer es lieber etwas unblutiger mag, lässt das Steak 8-9 Min Ofen.

Nach der Garzeit das Steak aus dem Ofen nehmen und 3-4 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit das Püree mit dem Pürierstab/Zauberstab zur homogenen Masse verarbeiten. Eventuell einen Schluck Wasser oder Sahne dazugeben, wenns zu trocken bzw zu fest ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Und schließlich alles servieren.

Ich fand es sehr sehr lecker, auch wenn das Püree zwecks des Mais aus der Dose arg süß war. Eventuell hilft hier ein Spritzer Essig, das habe ich aber nicht probiert.

 
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Verfasst von - Oktober 30, 2013 in Fleisch, Rezepte

 

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Russischer Apfelkuchen

Mal was für den „kleinen“ Hunger. Also zumindest für eine kleine Springform. Viele behaupten ja, es lohnt sich nicht, für nen Singlehaushalt zu kochen und zu backen. Sehe ich anders, wie ihr ja bereits nachlesen könnt.

Heute stell ich euch einen Russischen Apfelkuchen vor. Das Rezept kommt mal wieder, na klar, von chefkoch.de

Zutaten:
125g Butter
125g Zucker
3 kl Eier
125g Mehl
65g gemahlene Nüsse
2TL Backpulver
1 EL Kakaopulver
1 TL Zimt
etwas Milch und Eierlikör nach belieben (ich lass den meist weg,
da ich den eh nie im Haus habe)
4 EL Rum (es gehen auch weniger)
2-3 Äpfel

russischerapfelkuchenZubereitung:

Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. In eine Schüssel geben und mit Rum mischen – ziehen lassen. Ca. 20-30 Min.

Butter glatt rühren, Zucker einrieseln lassen, bis eine cremige Masse entsteht. Eier einzeln unterühren.

Mehl mit Nüssen, Backpulver, Kakao und Zimt mischen und soviel Milch (und Eierlikör) unterrühren bis ein dicker Teig entsteht.

Die Äpfel unter die Teigmasse geben und schließlich alles in eine 20cm springform geben. Natürlich sollte die gefettet sein. 😉

Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze gut 1h backen.

 
 

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Trinken, trinken, trinken

Ja viel Trinken ist wichtig. Das weiß ja eigentlich jeder. Aber schafft man auch immer die 2-3l die empfohlen werden? Ganz ehrlich? Ich schaffe das nicht jeden Tag und schon gar nicht, wenn ich nur zu Hause bin. Da trinke ich zwar auch öfter Tee als Wasser, aber trotzdem fällt es auch auf der Arbeit schwer.

Hab gerade ein wenig auf Facebook gestöbert und hab da was zum Thema „Wasser aufpeppen“ gelesen. Ich weiß nicht recht. Ich kann mich damit irgendwie nicht anfreunden. Die ganzen Wässer mit Geschmack sind schon nicht meins, abgesehen davon, dass sie alles andere als gesund sind.

Coffee-iconIch trink daher immer mein stilles Wasser pur und aus der Flasche. Auch zum Training im Fitnessstudio nehm ich mir eine große 1.5l Flasche mit, aber leer bekomme ich die trotzdem nie. Wobei mir eine 0.5l Flasche auch nicht reicht. Zumindest nicht beim Sport.

Wie handhabt ihr das? Wieviel trinkt ihr am Tag?

Bei mir war es bis vor gar nicht allzu langer Zeit so, dass ich nicht mal 0.5l während der Arbeit gepackt habe. Habe es schlichtweg vergessen zu trinken und nur, wenn ich Durst hatte, hab ich getrunken.

 
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Verfasst von - Oktober 28, 2013 in Ernährung, Sonstiges

 

Süße Sünde: Tiramisu

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mich mal an ein Tiramisu getraut. Optisch noch nicht ganz perfekt, aber immerhin war es geschmacklich ein Genuss. Das Rezept habe ich von chefkoch.de.

Zutaten:
3 Eier (M) oder 2 (XL)
75g Zucker
40ml Amaretto (gibts auch Alkoholfrei!)
500g Mascarpone (klingt viel, ist es aber auf die Masse gesehen nicht)
1 Tasse Kaffee
250g Löffelbiskuit
Kakaopulver zum Bestäuben

20131022_202159_resized_1Zubereitung:
Eier trennen und das Eigelb mit dem Zucker sowie der Hälfte des Amarettos mischen.
Die Mascarpone dazugeben, unterrühren.

Die andere Hälfte des Amarettos mit dem Kaffee in eine etwas größere Schüssel geben um die Biskuits darin zu tränken.

Nach und nach KURZ (!) die Biskuits tränken und in einer kleinen Auflaufform nebeneinander legen. Auf die Biskuits 2-3 EL Creme verteilen. Danach wieder Biskuits tränken und auf die Creme legen. Erneut eine Schicht Creme auftragen, wieder Biskuits udn Creme. Bei mir reicht die Masse für 2-3 Schichten (in einer kleinen Auflaufform).

Kalt stellen. Am besten über Nacht (ansonsten mindestens 5h, 3 haben bei mir nicht gereicht) und binnen 1-2 Tagen verzehren, auf Grund des frischen Ei. Vor dem Verzehr noch mit Kakaopulver (es empfiehlt sich echter Kakao, da Kaba zu zuckerig ist) bestäuben.

Genießen! 🙂

 
 

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Fundstücke, Rubrik: Naschkram – Alnatura Zartbitter

Irgendwie scheinen sich auch die Produkttest-Blogs großer Beliebtheit zu erfreuen, wenn man so durch das Internet guckt.

Am Samstag war ich mal wieder im DM unterwegs und da ist mir nachfolgendes „Naschwerk“ in die Hände gefallen. Ich mag Zartbitter ab und an mal ganz gerne und da kam mir der Brotaufstrich von Alnatura grad irgendwie recht.

20131026_112136_resized_1Mein Fazit? Ein sehr leckerer Brotaufstrich, wenn man auf Zartbitter steht. Meiner Meinung nach kein Vergleich zu Nutella oder dergleichen, weil es -wie der Name bereits sagt- Zartbitter Aufstrich ist.

Wirklich gesünder ist der Aufstrich dank gefühlten 2kg Zucker auch nicht, aber wer Zartbitterschokolade mag, wird auch den Brotaufstrich mögen.

Aber auch hier immer schön drank denken: Nicht zu viel auf einmal naschen 🙂

 
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Verfasst von - Oktober 28, 2013 in Ernährung, Fundstücke

 

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Klassiker: Rouladen

Die werde ich wohl am Wochenende mal wieder machen. Geht ja verhältnismäßig schnell. Das Fleisch kocht ja im Prinzip alleine. Ich mache meine Rouladen mehr oder minder klassisch. Früher gab es Rouladen bei Oma immer mit irgendeinem komischen, wabbeligen Fett… brrr. Seit dem hab ich da so ne Phobie, wenn ich auf irgendeinen Fettrand beiße, kann ich das Essen nicht mehr aufessen. Einfach zu eklig.

Für die Roulade an sich verwende ich klassisches Rindfleisch. Auch hier kenne ich die Variante mit Schweinefleisch, die hat meine Mum früher ab und zu gemacht. Ganz ehrlich? Ich bin kein großer Schweinefleisch-Fan, ergo mag ich auch keine Rouladen aus Schweinefleisch. Aber natürlich kann nachfolgendes Rezept auch mit anderem Fleisch gemacht werden, als mit Rindfleisch.

Zutaten:

– 2 große Rinderouladen
– 4-6 Gewürzgurken (je nach Größe, bei sehr großen reichen auch 2)
– gewürfelter Bacon / Schinken
– 2-4 TL Senf
– Salz, Pfeffer
– Rouladennadeln (Bindfaden tut es aber auch, wenn keine Rouladennadeln vorhanden sind)
– 1 Glas Rinderfond (sind ca 250ml, wer auf Soße steht darf auch gern 2 Gläser verwenden… der im Glas ist auf jeden Fall besser als „Tütchen“)
– 1/2 kg Zwiebeln (geht aber auch ohne)
– 1 Möhre
– Olivenöl

20130305_164826_resizedZubereitung:

Rouladen ausbreiten, von beiden Seiten salzen und pfeffern. Die Innenseite je Roulade komplett mit 2 TL Senf (je nach Geschmack, verspreche aber dass man den Senf nachher eh nicht mehr so arg rausschmeckt) bestreichen.

Eine Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden, mittig auf der ausgerollten Roulade platzieren. Gewürzgurken in der Länge nach herunterschneiden, ebenfalls mittig in der Roulade platzieren. Roulade aufrollen und mit 2-3 Rouladennadeln feststecken. Wer keine hat, wickelt ein wenig Bindfaden straff um die Rouladen. Alter Trick meiner Oma. 😉 Man darf nur nachher nicht vergessen, den Faden zu entfernen. 🙂

Die restlichen Zwiebeln und die Möhre schälen. Möhre in große Stücke schneiden und Zwiebel in Ringe.

Großen Topf erhitzen, Öl dazugeben. Danach Zwiebeln und Möhren zusammen mit den Rouladen scharf anbraten. Circa 2-3 Minuten (je nach Größe der Rouladen) von jeder Seite. Danach mit Rinderfond aufgießen, Herdplatte auf niedrige Hitze schalten und mindestens 1h köcheln lassen. Auch hier spiel die Größe der Roulade wieder eine Rolle. Bei großen Rouladen kann das gut 1.5h dauern, bis sie gar sind.

Dazu serviere ich gern Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree mit Rotkohl. Und ja, beim Rotkohl greife ich gern auf fertigen zurück. Einfach weil es sich für mich im Singlehaushalt nicht lohnt, den Kohl selbst zu machen. Auch wenn man den aufbewahren kann, dafür esse ich ihn einfach zu selten.

 
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Verfasst von - Oktober 25, 2013 in Fleisch, Rezepte

 

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Yoga

Hab es gerade beim Stöbern auf Facebook gelesen, bzw auf der Fanseite von Optifasthome. Damit hatte ich ja auch mal abgenommen und trinke heut noch gern nen Schokoshake. Einfach weil er gut schmeckt. 🙂

Sport-Activities-Yoga-iconJetzt geht es aktuell ums Thema Yoga. Habt ihr das schon mal gemacht? Ich hab das vor langer Zeit mal auf der Wii ausprobiert. Fand das irgendwie auch witzig, aber mit diesem kleinen Balance Board konnte ich micht nicht richtig anfreunden. Konnte da nie richtig die Balance halten und bin da mehrmals von runtergekippt. Jaja, lacht ruhig. 🙂 Aber ich konnte da irgendwie nie richtig einschätzen, wo ich gerade stehe, das Board anfängt und wo es aufhört.

Liegt vielleicht auch daran, dass ich in meiner Jugend mal in nem Aerobic Kurs war, wo es u.a. auch Step-Aerobic gab. Da bin ich die erste Stunde auch 2x über den Stepper geknallt, weil ich absolut nicht einschätzen konnte, wo das Ding gerade zu Ende ist 😦

Also an sich ne gute Idee um sich fit zu halten, wenn ihr mich fragt. Aber für mich bitte ohne „Geräte“. 🙂

 
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Verfasst von - Oktober 24, 2013 in Abnehmen, Sport

 

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Nudelmaschine – ja oder nein?

Gestern ist mir beim Aufräumen ein Gutschein von einem großen Online-Kaufhaus ^^ in die Hände gefallen. Habe überlegt, was ich damit anstellen könnte und bin dann auf den Gedanken gekommen, mir eine Nudelmaschine zu kaufen. Nur, brauch ich die überhaupt? Lohnt es sich, dafür Geld auszugeben?

food-iconMuss dazu sagen, dass ich sehr gern und sehr oft Nudeln esse, auch wenn ich nur einen Single-Haushalt habe. Ich liebe Nudeln in allen Variationen. Es macht mir auch nichts, mal 2 Tage Nudeln zu essen. Aber dennoch, lohnt es sich 50-70€ auszugeben? Was meint ihr?

Habe schon mehrmals probiert, Nudelteig mit dem Nudelholz auszurollen. Aber das ist irgendwie nicht das Gleiche. Der Teig bleibt „zäh“, zieht sich schnell wieder zusammen und anstrengend ist es auch, den festen Teig mehrmals zu rollen, bis er denn endlich mal halbwegs dünn ist.

Dazu kommt, das meine Küche nicht gerade riesig ist und sich der Teig auch nicht so ausrollen lässt (von Hand) wie man es braucht.

Hmmm. Was meint ihr? Kaufen? Lieber in etwas anderes investieren?

 
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Verfasst von - Oktober 24, 2013 in Sonstiges

 

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Ich hab „Hund“

Zwischendurch mal eher was lustiges. 😉 Wer aufmerksam hier liest oder sogar schon mal oben auf den Reiter „Sabrina“ geklickt hat, wird gesehen haben, dass auch ich Besitzerin eines Hundes bin. Und wie das immer so ist, Katzen- und auch Hundebesitzer haben ja so ihr eigenes Schicksal 😉

Puppy-1-icon

Gruppe der Anonymen Hunde-Abhängigen (AHA)

 

Vielleicht kennt ihr das schon, oder seid selbst in Behandlung!!

Stellen Sie sich vor, wir sitzen kreisförmig mit mehreren Personen in einem gut klimatisiertem Raum und halten uns an den Händen…

Ich fange an zu erzählen:
Mein Name ist …… und ich bin ein Hundeabhängiger. Einige von Ihnen sind hier, weil ein Freund oder Familienangehöriger sie hierher geschickt hat. Vielleicht sitzen Sie hier und glauben, dass Sie das alles gar nicht betrifft, dass mit Ihnen alles in Ordnung ist. Es ist nicht leicht einzusehen, dass man ein Hundeabhängiger ist – und es ist noch schwieriger, zu uns bei den AHA zu kommen und um Hilfe zu bitten.

Lassen Sie mich Ihnen einige Fragen stellen:

 

  • Können Sie sich eher an den Namen eines Hundes als an den seiner Besitzer erinnern?
  • Sind Sie der Meinung, dass „festliche Kleidung“ bedeutet, eine saubere Jeans ,frisch gewaschene Tennisschuhe und eine Hundeleine leger über dem Brustkorb zu tragen?
  • Sind Sie der Meinung, dass „Hundesohn“ kein Schimpfwort ist?
  • Müssen Sie, wenn Sie jemandem in Ihrem Auto mitnehmen wollen, erst einmal den Beifahrersitz enthaaren?
  • Verbringen Sie viel Ihrer Freizeit und Ferien auf Hundetreffen, auf Hundeplätzen oder in Fachgeschäften für Hundesportartikel?
  • Können Sie beim Essen in einem feinen Restaurant (Hunde-) Dinge diskutieren, die dazu führen, dass sich die Nebentische schnell leeren und die Leute, die dort saßen, grün um die Nase wirkten?
  • Meiden Sie Ladengeschäfte an denen ein Schild „Ich muss draußen bleiben“ hängt?
  • Besteht Ihre Post größtenteils aus Katalogen für Hundefutter, Hundebücher, Hundezubehör und Outdoorkleidung?
  • Ist Ihre Inneneinrichtung so ausgesucht, dass sie zu Ihrem Hund passt?
  • Stehen Sie Sonntag morgens vor der Morgendämmerung auf, um mit Ihrem Hund Gassi zu gehen, weil man da die wenigsten Leute trifft?
  • Wenn Sie jemanden Neues kennen lernen, fragen Sie dann, was für einen Hund er hat und bemitleiden ihn, falls er keinen hat?
  • Wissen Sie, was man unter VDH, FCI, Kong, IPO, CACIB, Agi, HD, ZTP, BH und CACIT versteht, aber nicht welches Medikament man seinem Ehepartner in der Apotheke holt wenn er einen Schnupfen hat?
  • Haben Sie in allen Jackentaschen Hundekekse, Trockenfleisch, Käsebrocken, Bälle und Quietschespielzeug?
  • Ist es Ihnen schon mal passiert, dass Sie sich als „Hassos Mama/Papa“ vorgestellt haben?
  • Finden Sie Leute ohne Hunde langweilig?

Falls Sie eine dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet haben besteht noch Hoffnung.
Haben Sie zwei Fragen bejaht, haben Sie ein ernstes Problem.
Wenn es drei oder mehr Fragen sind, sind Sie hier bei uns an genau der richtigen Stelle.

Meine Empfehlung für alle, die drei oder mehr Fragen mit „Ja“ beantwortet haben, ist zu lächeln – und sich zu dem lächelnden Menschen neben ihnen umzudrehen und ihn dazu zu beglückwünschen, dass sein Leben – wie auch das Ihre – immer voller guter Freunde und guter Hunde sein wird – und nie, niemals langweilig sein wird.

Viel Spaß mit Ihrer Krankheit!

 
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Verfasst von - Oktober 23, 2013 in Lustig

 

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